Der Turbo-Fit Plan

Die Grippewelle hat mich total mitgerissen und da ich diese Woche eigentlich sehr viel auf der Arbeit zu tun habe, wollte ich spätestens heute morgen um 6 wieder fit sein.
Gestern kugelte ich mich vor Rückenschmerzen noch auf dem Sofa rum und heute bin ich zwar noch nicht komplett gesund, aber schon wieder recht fit!

Zu meinem normalen Gesundwerd-Programm gehörte seit Montag eh schon: viel heißen Tee trinken, sich Ruhe gönnen und die verordneten Medikamente einnehmen.

Gestern Abend habe ich dann (mehr oder minder erfolgreich) noch ein paar Tipps probiert, damit ich mich heute morgen zumindest besser fühlen konnte.

Also sah mein Abend gestern wie folgt aus:

Zuerst probierte ich einen Tipp, den ich via Facebook bekam: auf kleinen Stücken Ingwer kauen. Da mich diese Vorstellung sowieso schon irgendwie abschreckte,
machte ich es wie folgt: Ich schnitt mir zwei kleine Stücke Ingwer zurecht und legte sie auf einen Teelöffel mit Honig. Das Ganze zog ich mir dann rein…

Ingwer

Das hätte ich mal lieber gelassen! Es schmeckte trotz Honig total scharf und unangenehm. Was es bringen sollte frage ich mich bis heute noch. 😦

Anschliessend kochte ich Zwiebelsud:
Eine mittelgroße Zwiebel in Scheiben schneiden, das ganze in einen Topf und mit reichlich Wasser (500-1000ml) aufgiessen. Ich fügte noch einen guten Schuss
Thymian dazu.

Als der Sud ca. 30min eingekocht war, nahm ich ihn vom Herd, legte über mich und den Topf ein Handtuch und inhalierte.
Die Zwiebeldämpfe sollten die Nebenhöhlen abschwellen und der Thymian die Atemwege etwas freier werden lassen.
Was es mir brachte? Durch die heißen Dämpfe löste sich jeglicher Schleim und ich konnte für ca. 10 min alles ins Taschentuch schnupfen, was raus kam.
Fühlte sich für den Moment sehr gut an, aber nach den besagten 10min war wieder alles wie vorher. Das Inhalieren hätte ich lieber mit ätherischen Ölen
(z.B. japanisches Minzöl) machen sollen, damit habe ich bei vorherigen Erkältungen schon bessere Erfahrungen gemacht.

 

Kurz vor’m Schlafen bereitete ich mir einen „Hot Toddy“ zu. Den Tipp bekam ich von einer guten Freundin und er sollte sich bewähren.

HonigZitroneRum
In ein Glas 1 Finger dick Rum / Whisky / Cognac, 1 Finger dick Honig, 1 Finger dick Zitronensaft, 3 Nelken und alles mit heißem Wasser aufschütten.
Da ich gestern Abend auf die Schnelle keine Nelken mehr organisiert bekam, machte ich das Ganze einfach ohne.

HotToddy

Dieses „Hausrezept“ kombinierte ich direkt mit einem anderen Trick – einer Schwitzkur.

Kur vor’m Zubettgehen machte ich also meinen Hot Toddy fertig, legte gleichzeitig mein Körnerkissen und meine Körnerkissenpuschen in die Mikrowelle
und dann ging es für ein paar minuten noch mal ab auf’s Sofa. Mit einem Kuschelanzug, den Körnerkissen, noch einer flauschigen Decke darüber und
dem Hot Toddy saß ich nun da und spürte schon fast, wie ich alles Kranke aus meinem Körper schwitzte.
Den Hot Toddy konnte ich nicht ganz austrinken, da ich von dem ganzen Honig ein wenig Sodbrennen bekam (nächstes Mal versuche ich es einfach mit der Hälfte Honig),
aber trotzdem fühlte ich mich schon etwas wohler und ging leicht beschwipst mit noch mal aufgewärmten Puschen und Kissen ins Bettchen.

Gegen meine Rückenschmerzen nahm ich direkt vor dem Schlafen noch mal ein Schmerzmittel, welches auch entzündungshemmend wirkt
und so versuchte ich zu schlafen.

Genau, versuchte!

Meine Nebenhöhlen waren leider immer noch nicht besonders frei und somit verbrachte ich die halbe Nacht noch mal mit Taschentücher vollschnupfen
und der Angst, dass ich morgen früh für die Arbeit nicht fit sein werde.

Irgendwann (es muss so gegen 01:00Uhr gewesen sein) entschlummerte ich dann doch und um 04:15Uhr klingelte mein Wecker.
„Die Nacht war viel zu kurz!“ dachte ich noch so bei mir, als ich bemerkte, dass die typischen Erkältungssymptome sich trotzdem stark verflüchtigt hatten.

Während meines Guten-Morgen-Kaffee’s noch ein mal das Körnerkissen in’s Kreuz gepackt und – voilá! Ich war fit für die Arbeit. 🙂
Natürlich hatte ich heute Glück – ich musste nur von 06:00-08:00Uhr arbeiten, aber es klappte immerhin.

 

Mein Fazit:

Ingwer kauen: Brachte mir nichts und schmeckte auch noch grauenvoll.

Zwiebelsud    : Die heißen Dämpfe zu inhalieren tat gut und befreite die Nebenhöhlen, wäre aber mit ätherischen Ölen sicherlich noch wirksamer gewesen.

Hot Toddy     : Schmeckte gut und brachte ein wohliges Gefühl: absolut empfehlenswert!

Schwitzkur     : Unter der Decke so zu schwitzen war etwas unangenehm, aber nach anschließendem Duschen fühlt man sich sehr gut.

Außerdem ist es hilfreich, die Räume schön feucht zu halten (nasses Handtuch über die Heizung, etc.) und genügend zu lüften.
Ob all diese Hausmittel nun wirklich was bringen – das sei dahin gestellt, aber die Hauptsache ist doch wie man sich fühlt oder was meint ihr? 🙂
Mich interessieren eure Erfahrungen und Meinungen, lasst doch einfach einen kleinen Kommentar da! 🙂

Hinweis: Diesr Beitrag ist eine Sammlung von Informationen über früher und aktuell benutzte Hausmittel.
Sie stellt in keiner Weise Ersatz für Beratungen oder Behandlungen durch Ärzte oder Apotheker dar.
Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Mittel wird nicht garantiert. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
Wendet euch bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden bitte immer an Arzt oder Apotheker!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s